Mittwoch, 20. September 2017

Unser Museum bleibt

Seit einiger Zeit engagiere ich mich in der Bürgerinitiative. "Unser Museum bleibt".
Nach dem Willen unserer Landesregierung soll das Weimarer Museum für Ur- und Frühgeschichte nach Erfurt umgetopft werden.
Dieses Thema hat in der Weimarer Bevölkerung hohe Wellen geschlagen, denn das Museum steht ganz oben auf unserer Beliebtheitsskala. Alle Weimarer waren mehrmals drin und sind stolz auf ihre Vorfahren, die Neandertaler, die im Ehringsdorfer Steinbruch gefunden wurden und in diesem Museum beheimatet sind.
Als Phase 1 haben wir nun Unterschriften gesammelt und innerhalb von fünf Wochen sind 16882 zusammengekommen, die gestern der Thüringer Landesregierung überreicht worden sind. Viele Touristen helfen uns und haben auch unterschrieben, Läden, Artzpraxen, Apotheken  Tankstellen haben die Sammelzettel ausgelegt und viele fleißige Sammler waren offiziell und privat zum Unterschriften sammeln unterwegs. Wenn man es auf Weimars Bevölkerung umrechnet, so hat jeder vierte Bürger unterschrieben. ( http://apolda.thueringer-allgemeine.de/web/apolda/startseite/detail/-/specific/Staatssekretaerin-staunt-ueber-fast-17000-Museums-Stimmen-1805534829)
Ich selber war aktive Sammlerin und habe dabei viele Geschichten erfahren, die mich berührt haben und die nicht vergessen werden sollen.
Und so habe ich mich entschlossen, sie aufzuschreiben und vielleicht noch weitere zu Sammeln.
Drückt uns die Daumen, dass unser Kindermuseum bleiben kann. 



Mittwoch, 13. September 2017

Ich habs...

schon wieder getan.
Sockenwolle ganz bunt gefärbt. Schreibunt sogar. 
Und eigentlich gibts nichts weiter darüber zu erzählen, außer dass es eben so schön bunt ist. Welch Freude.
Also hier zum ansehen und sich einfach darüber freuen: 





Montag, 11. September 2017

Hosentasche...

nennen die Kinder meine Taschen aus alten Jeans, mit denen Sohni immer unterwegs ist. Das ist nun schon die zweite, die ich aus einer alten Jeans genäht habe. 


Mit Hosentasche liegen die Klassenkameraden auch gar nicht so falsch. Innen sind sie nämlich, die alten Arschtaschen (oder wie heißen die?) angenäht. Für das Handy und das Portemonnaie.


Kinder brauchen immer Taschen. Für den Chor, zum Sportunterricht, zur Klassenfahrt, für Bücher und Hefte sowie für dies und für das.

Eine Jeans kullert noch hier rum, zu schade, um sie wegzuwerfen, daraus nähe ich noch eine, mal sehen, wer sie gebrauchen kann.


Sonntag, 27. August 2017

Wie schnell

... immer alles vorbei ist. Monatelange Vorbereitung für einen schönen Tag und wuschhhh ist er schon vorbeigerauscht.
So war es gestern in Neckeroda, diesem wunderbaren Färbedorf bei Weimar, dass zum Färbefest eingeladen hatte. 
Mit der Weimarer Handspinngruppe hatten wir uns dort eingefunden, um uns auszutauschen und die vielen Händler und Handwerker kennenzulernen.
Mit einem Unwetter hatte alles angefangen. Als ich mich Samstagmorgen, 8:30 Uhr auf den Weg machte, ging Thüringen gerade unter und ich habe noch bei mir gedacht, das kann ja "heiter" werden. Das wurde es dann auch, denn zum Glück kam die Sonne raus und bescherte uns einen heiß-schwülen Tag. Schwitzend haben wir unser Garn versponnen und bis 18:00 durchgehalten. Es war fantastisch, was dieses hübsche kleine Dorf auf die Beine stellt und wie weit die Besucher angereist waren. Etliche haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und bei mir das Spinnen mit der Handspindel erlernt. Fünf Lehrlinge, im Alter von 12 bis 81 haben sich angestrengt und ihr erstes Fädchen versponnen. Die meisten hatten noch nie eine Handspindel gesehen und waren verwundert, mit welch simplen Mittel man seine Wolle selbst herstellen kann.
Neben den vielen Fressbuden, waren Scherenschleifer, Filzer, Imker, Käsereien, Fleischer, Schäfereien, Alpakahalter, Weber aller Arten, Stricker, Färber, Steinmetze, Keramiker, Gärtner, Puppenmacher, Spinner und und und dabei. Soviel warten es, dass ich sie alle gar nicht aufzählen kann, es war der Wahnsinn. Und alles, zog sich durch dieses malerische Dorf mit seinen Höfen. 
Dieser Event, mit seinen vielen Beteiligten kann nur jedem empfehlen, wenn er es möglich machen kann, dort mal vorbeizuschauen. Freitag abends gehts immer los und Sonntags reisen die letzten dann ab.



















Unsere Spinngruppe hat ihr neues Banner (der Arbeit) eingeweiht und sich mit den Spinnern der Handspinngilde bekannt gemacht. Besonders die Männer beider Gruppen haben gefachsimpelt, das wirklich sehr lustig.
Davon werde ich noch lange zehren. 
Indes habe ich zum heiligen Sonntag schon wieder Rohwolle sortiert und meine Regentonne leer gemacht. Schwarzkopfvliese dürfen jetzt fröhlich im Garten vor sich hinfermentierten. Die letzten liegen bereits gefärbt auf dem Liegestuhl zum Trocknen. So geht es immer weiter.
Ganz stolz bin ich auf meinen Lehrling. Seine ersten Garne hat er nun verzwirnt und davon will ich euch natürlich auch was zeigen.






Und bei euch so?





Samstag, 19. August 2017

In der Zeitung stehts schon...

... in Neckarroda ist Färbefest. Die Handspinngilde und die PflanzenfärberInnen laden ein. Das größte Textilfest dieser Art in Thüringen, da werde ich am kommenden Wochenende natürlich auch nicht fehlen. Ist ja auch quasi um die Ecke.
Mit der Weimarer Handspinngruppe werde ich dort sein. Das wird spannend.
Einstweilen habe ich mich inspirieren lassen und lustig drauf losgefärbt. Alles Sockenwolle, alles bunt...









Dienstag, 15. August 2017

Guerillastricken

Ungefähr um Ostern rum ist es passiert. Zuerst wurde nachts am Zaun randaliert, die Spanndrähte abgerissen, ein Holzpfahl rausgerissen, ein Schild von der Tür geruppt und zu guter aller Letzt auch noch ne Sonnenliege geklaut.

Wir haben uns fast gar nicht geärgert, so sehr, dass wir sogar Anzeige erstatteten.

Ein bißchen lange hat es dann doch gedauert, bis alles wieder ersetzt war. Unser Hausmeister meinte es dann gut und hat uns einen extra langen Pfahl ans Tor gemacht. Als Ersatz für den Demolierten. 
Er ist ungefähr doppelt so lang wie die anderen und das sah schon komisch aus, zugegebenermaßen.

Und wenn etwas komisch aussieht, dann muss man auch etwas damit anstellen, oder?

Nun kann ich ja mit Fug und Recht behaupten, nach meinem Projekt in Mülheim an der Ruhr, in dem ich die Pfähle eines Kirchenschaukastens umstrickte, dass ich schon eine gewisse Erfahrung im Guerillastricken mitbringe. 
Und so kam es, dass ich also auch diesen Pfosten umgarnte, mein Lebenswerk sozusagen. Einmal angefangen war es dann auch schnell fertig und beim Anbringen am Pfosten freuten sich viele Schulkinder, die auf dem Heimweg waren. Von einem erfuhr ich dann auch, dass er mal in Berlin war und dort eine ganze Allee mit umstrickten Bäumen gesehen hatte. Aha, wusste ich noch gar nicht. Nun muss ich also doch endlich mal nach Berlin und nachguggen, wie diese Allee so aussieht.
Und ich freue mich auch, über den komischen, extralangen, wirklich sehr spät ersetzten, rausgerissenen, komischen Holzpfahl, der jetzt ein Lebenswerk-Guerilla-Pfahl sein darf. 
Hätte er sich das jemals träumen lassen?


Sonntag, 13. August 2017

Und Stop...

 ... mit meinem Projekt "Bockstenmann" (siehe ältere Posts).
Auf dem ersten Bild seht ihr einen Zwischenschritt. Alles ist fertig gesponnen aber der Spinnwinkel ist viel zu flach.
Also habe ich nochmal alle 4 Knäuel über die Handspindel geschickt und überall zusätzlichen Drall drauf gegeben. So ist zu erkennen, dass das Garn in den gehaspelten Strängen dazu neigt, sich zu selbst zu verzwirnen. Genauso war es gewünscht.

Das Haspeln hatte so seine Tücken. Der Faden ist oft kleben geblieben und dann gerissen. Zum Glück stört das beim Weben weniger.

Von den knapp 220g Vlies sind letztendlich 171g übrig geblieben. Viel Abfall, der beim besten Willen nicht spinnbar war und mich ärgert es, dass nicht 200g zusammengekommen sind. Ok, ein paar Fadenstücken mussten beim erneuten Verdrallen und Haspeln auch dran glauben. Zusätzlich zum Klebeeffekt des Lanolins, führt der starke Drall eben oft zum Reißen des Fadens.

Apropos Verzwirnen. Es gibt ein neues Video zu diesem Thema von mir. Verzwirnen aus einem Knäuel. ein Klassiker und eine pragmatische Lösung zum Verzwirnen von Restfäden.
Die Moorleichenstränge machen sich morgen auf ihre Reise und das Video füge ich unten ein.
Tschüss, ich muss weg...


















Freitag, 21. Juli 2017

Im Urlaub...

...war ich fleißig. Ich habe mir ja schon länger vorgenommen, ein paar Rester, die bei mir im Lager so rumflattern endlich mal zu verspinnen.
Also kam jetzt die Walküre an die Reihe. 350g ganz wunderbare orange Batts habe ich mir vorgenommen und auf Rügen versponnen. Eigens dafür hatte ich meinen E-Spinner mitgenommen und dann dort losgelegt.
Letztendlich ist ein kuscheliges Garn entstanden, dass farblich an Flamingos oder Goldfische erinnert.
Ich muss sagen, dass mir Kardengarn im Endeffekt meistens besser gefällt als Kammzuggarn. Es ist fluffiger, schließt mehr Luft ein und hat diesen Handspinneffekt, den ich bei dem härteren Kammzuggarn oft vermisse.
Wenn ich daran denke, dass ich die Schäfchen, die mir ihre Wolle gespendet haben, persönlich kannte, dann werde ich doch ein bißchen wehmütig und denke an meine alte Wahlheimat Mülheim an der Ruhr zurück. Die Schafweide war unmittelbar neben meiner Wohnung und mit dem Schäfer Hannes habe ich mich bombig verstanden.
Naja, so ist das mit Erinnerungen.

Hier also das Flamingo-Kuschelgarn:




Mittwoch, 19. Juli 2017

Von experimenteller Archäologie, Moorleichen, Handspinnern

und anderen Sachen.

Es war im Jahre 1936, da arbeitete der 11jährigeThure G. Johansson aus Rolfstorp mit Pferd und Egge auf dem schwedischen Hochmoor Bockstens mosse als sich ein Knochen in seiner Egge verhakte. Schnell wurde klar, dass es sich hierbei um menschliche Überreste älteren Datums handelte.
Der Bockstensmann (auch Bocksten-Mannschwedisch Bockstensmannen) war gefunden worden, eine Moorleiche aus dem Mittelalter.
Die Besonderheit an diesem Fund ist, dass die Kleidung aus dem Spätmittelalter nahezuvollständig erhalten ist. Fast alles wurde aus grob gewobenem Streichgarn gewebt und ist heute in der Obhut des Hallands kulturhistoriska museum von Varberg in Halland zu besichtigen.

Es gibt Vermutungen, wer es gewesen sein könnte. Vielleicht war es der vermisste Dompropst Simon Gudmundi aus Linköping. Gudmundi soll sich in der Gegend aufgehalten haben, um im Ort Mute ein Wunder zu untersuchen, das für die Heiligsprechung der Katharina von Schweden genutzt werden sollte. Er soll im Jahre 1491 auf Anstiftung des Priesters Hemming Gadh erschlagen worden sein, der an Gudmundis Stelle das Amt des Dompropstes einnehmen wollte, und somit auch ein Mordmotiv hätte.

Hundertprozentig erwiesen ist das aber bis heute nicht.

Nun läuft das Projekt Bockstensmann, in dem seine Kleidung rekonstruiert werden soll um dabei weitere Erkenntnisse aus dieser Zeit zu erlangen.
SpinnerInnen aus vielen Regionen beteiligen sich an diesem Event der experimentellen Archäologie und versuchen aus ungereinigtem Guteschaf einen gleichmässigen 0,7mm Faden, im Spinnwinkel 20°/45°/60° mittels Handspindel herzustellen. Ich bin auch dabei. Mein Urlaub ist vorbei, ich habe Zeit also gehts für mich ans Werk. 
Die ersten Meter habe ich schon fertig und ich muss sagen, dass sich diese fettige Wolle sehr gut verspinnen lässt. Noch bin ich ganz am Anfang aber wie ihr ja wisst, hat alles auch ein Ende. Ich werde meine Ergebnisse für euch entsprechend dokumentieren.

Wer auch ArchäolgIN werden will, der kann sich hier melden: 



und wer noch ein bißchen neugieriger ist, der kann hier nachlesen: 



Der Bockstensmann
Kleidung aus dem Spätmittelalter























Die ersten 50g sind hier bereits fertig.


























Zum Schluss, noch das Garn, was vor dem Urlaub noch fertig wurde und ursprünglich mein Sommerprojekt war. Freu mich wirklich darauf, es zu verstricken.
Erstmal zur Erinnerung: 
1.





















2. 




















3.

















4. Fertig!








Samstag, 15. Juli 2017

Färben im Kochtopf - ganz großes Kino


Wie ihr ja vielleicht wisst, bin ich unter die Filmschaffenden gegangen. Immermal wieder werde ich mit einem Kurzfilmchen aufwarten.

Löcher hat man mich in der Spinngruppe in den Bauch gefragt, wie das so geht mit dem Wolle färben. 
"Das ist doch ganz einfach, nicht überlegen, einfach machen....", ist hier stets meine, für die anderen allerdings nicht zufrieden stellende Antwort.

Und eine einzelne Dame aus München flüstert mir immer ins Ohr: "...mach doch einen Film darüber..oder so...."
Leute, es ist grausam, sich selber auf Filmen zu sehen und dann noch die eigene Stimme zu hören. Zum Davonrennen. Ätzend, scheußlich, widerwärtig. Aber ich mache es, natürlich nur für euch.
Hier nun also meine neuesten Machwerke: 

Färben im Kochtopf usw.....

















Wollstränge vertüddeln


Montag, 10. Juli 2017

Zurück aus dem Urlaub...


Rügen 2017, Juliwetter, unberechenbar. 
Wir hatten Strand- Gammel- und Regentage, insgesamt war es einigermassen ausgeglichen. 
An den Regentagen sind wir dann los und haben uns die Insel angeschaut, weshalb es letztendlich fast nur Fotos von den schlechten Wettertagen gibt. 
Eine Bekannte hat die Badetage deshalb schon komplett nicht geglaubt...haha.

Mit dabei hatte ich einen Elektrospinner. So ein bisschen Hobby ist doch auch im Urlaub schön und ich habe das gleich genutzt, um ein paar neue Filmchen zu drehen.

Auch an dem ominösen Hirn habe ich gestrickt und bemerkt, dass die Wolle nicht reicht. Da muss ich mir was einfallen lassen aber dazu komme ich in einem späteren Post.



Hier nun erstmal ein paar Bilder von Rügen und den neuen Filmchen auf you Tube. 






Alpenzwirnen, statt Andenzwirnen


Wenn der Faden reißt. Verankerung der Fadenenden


Knubbel materialsparend entfernen


Montag, 19. Juni 2017

Hach nee doof...

...isses. 
Nun endlich ist Sommeranfang und mein Sommerprojekt ist schon fertig. Dabei hat der Sommer gerade erst angefangen. 
900g australische und deutsche Merino sind fein säuberlich auf vier Spulen aufgesponnen und grinsen mich frech an. Ich höre sie regelrecht säuseln: "Verzwirne uns, verzwirne uns.... wir sind allesamt reif!"
Hilfe, Kopfkino, die Hitze macht mich ganz weich im Hirn...

Was mache ich denn jetzt?

Hörte ich gerade das Wort Hirn? Da war doch was. Ein Projekt, dass ich vor zwei Jahren in die Ecke geknallt habe, weil ich keinen Bock hatte Hirn zu stricken. 

Ok, ich werde auf meine inneren Stimmen hören. Zuerst wird verzwirnt und dann das Hirn... und dann will ich aber keine Stimmen mehr im Kopf hören!!!


Was ist jetzt das wieder? Da hinten in der Ecke? Wer ruft da aus dem Faserkarton? Pssst...seit mal leise, damit ich es verstehe.
"Verspinne uns, verspinne uns, wir sind alle ganz lieb....."
Nee Leute, so kann ich nicht arbeiten!
Ich werd verrückt....

Freitag, 16. Juni 2017

Carmen....

....die Fabrikarbeiterin aus Sevilla, verschmähte die Liebe zweier Männer und wurde deshalb umgebracht.
Die Novelle von Prosper Mérimée inspirierte Georges Bizet zu seiner Oper, die 1875 uraufgeführt wurde. Bizet erlebte die Uraufführung nicht mehr aber Carmen mauserte sich zu einer der berühmtesten Opern der Welt.

Ich weiß nicht, ob diese traurige Geschichte mit dieser Carmen zu tun hat aber offensichtlich trug sie gern schulterfreie Blusen und die wurden nach Carmen benannt.
In diesem Sommer erinnert man sich wieder an sie und alle tragen Carmenblusen. Bei der Sauhitze auch irgendwie ne gute Idee.

Der neueste Clou ist, sie aus alten Herrenhemden zu schneidern. Und da ich gerade bei Sohni ausgemistet habe, habe ich nun genug Hemden, um zur Tat zu schreiten. Die Mädels der Familie durften sich ein Modell aussuchen und los ging. 


  • Zack, Kragen ab (und zwar genau an der Linie des Rückeneinsatzes entlang schneiden)
  • mit Schrägband umsäumt (Tunnel)
  • Gummi rein
  • Ärmel gekürzt und umgenäht. Wer will macht Puffärmel daraus.

Und fertig ist die Carmenbluse. War doch pippileicht!

Hier der Link zur Anleitung (ohne Schrägband ): Carmenbluse












Sonntag, 11. Juni 2017

Sommerprojekt - Zwischenstand: 500g

Eigentlich hatte ich mir das so vorgestellt:
Ich suche mir ein Sommerprojekt und zeige euch peu à peu, wie es so voranschreitet. Eigentlich.
Nun sind von 900g bereits 500g versponnen und ich habe gar nichts darüber gepostet. Son Quatsch aber auch, ging viel zu schnell. Das Wetter ist so herrlich und jeden Tag auf der Terrasse, da kommt eben auch was zusammen.
Bevor alles weggesponnen ist, zeige ich euch wenigstens die ersten 500g, damit ihr wisst, dass ich nicht schlafe.
Also bitte. Hier sind sie: 500g Sommerprojekt "Suor Angelica".



Bin dann mal weg, weiterspinnen... schönen Sonntag euch :-)

Freitag, 9. Juni 2017

Spinnvideos

Nun habe ich doch damit angefangen, meine Spinnraderfahrungen mal zu verfilmen und weiterzugeben. Es gibt schon so viele, die das machen und eigentlich wollte ich zunächst nicht mitmachen. Aber manche Sachen werden nicht so gezeigt, wie ich es mir vorstelle und manchmal denke ich mir ja eigene Wege aus, so wie beim Spinnriemen schweißen und die gibts dann eben noch nicht. Deshalb mache ich es nun doch. 
Manchmal ist es gar nicht so einfach, zu filmen und zu arbeiten, da reichen drei Hände oftmals gar nicht aus.
Zwei weitere Filmchen sind bislang entstanden, wer neugierig ist, der schaut hier:

1. Kurzer Auszug nach hinten am Spinnrad



2. Spinnradriemen schweißen 



Mittwoch, 7. Juni 2017

Feldversuch

Im Garten wächst und gedeiht alles. Das heisst nicht, dass ich schon zufrieden bin. 
Wenn man aussen vorbeigeht, fehlt mir noch was. Und zwar die typischen Feldblumen. Erwähnte ich schon, dass wir am Feldrand wohnen? Ok, Wald ist hier auch aber zuerst kommt eben das Feld.
Deshalb versuche ich mal Mohn, Kamille und Kornblumen auszusäen.
Speziell die Kamille hat solche Winzlingssamen, dass ich mal genötigt sah, im Internet nachzuschauen, wie man wohl am besten so etwas aussät.

Und so geht nun mein Feldversuch mit selbstgebautem Samenband:





  • Mehlkleber (Mehl + Wasser) anrühren und auf Klopapierstreifen draufpeppen





















  • Sämereien draufstreuen
















  • Klopapier zuklappen und alles ins Beet befördern





















Und jetzt warte ich mal ab und freue mich über Regen. Ich werde berichten, ob es funktioniert hat.

Dienstag, 6. Juni 2017

Upcycling Jeans

Pfingsten, Regen und die Nähmaschine draussen.  

Upcycling Jeans.

Ich kann immer die alten durchgescheuerten Jeans nicht wegschmeißen. Zumindest die Hosenbeine schneide ich ab und behalte sie da.
Der Stoff ist schön stabil und wer weiß, wozu man ihn nochmal gebrauchen kann...





Jetzt war es mal soweit. 

Meine neue Kickspindel aus dem Hause Schönwolff benötigte ein Futteral und passte genau in solch ein Hosenbein hinein. 
gesagt getan, Zack zack ging das und fertig war das Ding.



























Und wenn ich schonmal dabei bin, dann bekommen 
Noste-
pinne und Haspel auch noch ein Säckchen und so habe ich alles schön beiein-
ander.Aus dem schmalen Rest gab es noch eines, das kommt in den Geschenk-
karton auf Halde.

Irgendwann braucht Frau das mal und ich habe da sogar schon so eine Ahnung, wer...